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Tod im Pflegeheim


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Auf deutsch:

Tod meines Sohnes in einem Pflegeheim!

Fariborz Sayrafy-Nejad, mein Sohn mit Behinderungen, wohnte seit 1997 im Pflegeheim „Diakonische Himmelsthür“ in Sorsum und Baddeckenstedt. Er wurde dort sehr schlecht behandelt und ist am 22. April 2011 gestorben.

Als ich ihn damals im Heim besuchte, wurde er manchmal allein im Zimmer eingeschlossen. Nachts wurde er mittels einer Fußschiene fixiert. Die Fußschiene erzeugte sehr große Schmerzen. Er bekam viel Schlaf- und Beruhigungsmedikamente verabreicht, obwohl er diese überhaupt nicht benötigte!

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Fariborz Sarafy-Nejad wurde nachts im Pflegeheim mit dieser Fußschiene unter sogenannte „Medizinische Maßnahme“ für 12 oder 13 Stunden fixiert.

Ich habe die Behörden über alle diese Sachverhalte rechtzeitig informiert aber leider haben sie meinem Sohn kaum geholfen.

Auf Wunsch des Heimes hat mir das Amtsgericht 2007 das Sorgerecht entzogen. Trotzdem habe ich auch das Gericht und die Behörde über die schlimme Situation meines Sohnes im Heim informiert. Einige Wochen vor seinem Tod habe ich noch einmal angemerkt, dass er viele Medikamente verabreicht bekommt und umgehend das Gericht informiert. Ich kann Ihnen diese Briefe zeigen.

Nach der Autopsie stellte sich heraus, dass er fast neun Mal mehr Medikamente verabreicht bekam, als es die Ärztin des Heimes verordnet hatte. Nach meinem Wissen benötigte mein Sohn diese Medikamente aber gar nicht.

Warum ist mein Sohn gestorben? Meine Frage hat das Heim bis heute nicht beantwortet. Aber die Staatsanwaltschaft bestätigt, dass die Todesursache eine Überdosierung der Medikamente ist. Trotzdem behauptet sie, mein Sohn habe vermutlich selbst zu viele Medikamente genommen. Es ist unglaublich. Die Medikamente sind im Schrank innerhalb des Büros des Heimes und er konnte sie gar nicht allein aus dem Büro entnehmen.

Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren eingestellt, d.h.: Die Akte ist in einen Schrank gelegt worden und verstaubt dort. Ich kann das nicht ertragen. Deshalb sammle ich Ihre Unterschriften, damit weitere Untersuchungen stattfinden. Bitte tragen Sie sich in die Unterschriftenliste ein und unterstützen Sie damit Menschen mit Behinderungen.


Auf Deutsch ⇒

In English:

My son’s death in a nursing home!

My son lived with disabilities since 1997 in a nursing home „Diakonische Himmelsthür“ in Sorsum and Baddeckenstedt. He was treated very badly and died on 22 April 2011.

When at that time I visited him in the nursing home, he was sometimes included(enclosed) in the room alone. At night he was fixed by means of a foot rail(Fußschiene ). The Fußschiene produced very great pain. He got a lot of sleeping pills and tranquilizers drugs, although he did not need this!

I have the authority of all these issues informed in time but unfortunately they have not helped my son.

At the request of the nursing home, the district court has deprived me custody since 2007. Nevertheless, I have informed the Court and the Authority about the bad situation of my son in the home. A few weeks before his death, I have again noted that he gets administered many medications and promptly informed the court. I can show you these letters.

After the autopsy, it was found that he was administered almost nine times more medication than what was ordered by the doctor of the home. According to my knowledge, my son did not need these drugs.

Why is my son dead? My question has not been answered to this day by the home. But the prosecutor’s office confirmed that the cause of death is an overdose of drugs. Nevertheless, she says, my son had probably taken himself too many drugs. It’s incredible. The drugs are in the closet inside the office of the home and he could not take it alone from the office.

The prosecution has closed the case, ie.: The file has been placed in a cabinet and dusty there. I can not bear that. Therefore I collect your signatures, so that further investigations take place. Please subscribe to the signature list and thus help people with disabilities.

Mohsen Sayrafy-Nejad

Brand:

Hallo Herr Sayrafy-Nejad,

vielen Dank für den freundlichen Kontakt – wieder einmal. Das war das dritte Mal, dass ich Sie sah und das zweite Mal, dass wir uns unterhielten.

….

Ich freue mich auf den nächsten Kontakt und hoffe, dass wir diesen in Begleitung von eine zwei Personen aus unserem Team durcchführen können.

Ich wünsche Ihnen trotz allem einen sonnigen Tag und verbleibe

Mit herzlichem Gruß

22.April 2018

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Tania:

Unfassbar, bin einfach sprachlos…… ich wünsche euch viel Kraft und dass ihr es schafft die Verantwortlichen auch hier auf Erden, ein Stück zur Verantwortung zu ziehen. Aber die Gerechtigkeit bei Gott ist euch sicher!

Ich teile eure traurige Geschichte gerne weiter und hoffe dass wir gemeinsam viele Menschen erreichen werden!

LG,

Tania

24.Oktober 2017

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